Zahnstein

Wie bildet sich Zahnstein

Zahnstein ist hart gewordener, verkalkter Zahnbelag.

Wird die Plaque (weicher Zahnbelag, Biofilm aus Speiseresten, Bakterien und Zuckermolekülen) im Mund nicht täglich gründlich entfernt, lagern sich mit der Zeit Mineralien aus dem Speichel in die anfangs weichen Beläge ein.
Täglich lagern sich mehr Mineralien ein und nach etwa einer Wochen beginnen die Beläge zu verkalken, sie werden hart. Vor allen Dingen im Bereich der Ausführungsgänge der Speicheldrüsen im Mund also vorne an den Unterkiefer-Frontzähnen und an den oberen hinteren Backenzähnen lagert sich Zahnstein an, da hier die Zahnbeläge besonders intensiv von Speichel und Mineralien umspült werden. 

Zahnstein lagert sich ins Zahnfleisch ein, schiebt es vom Zahn weg und fördert so die Bildung von Zahnfleischtaschen und auch den Rückgang von Zahnfleisch und Kieferknochen. Zahnstein bildet Nischen und raue Stellen, an denen sich leichter weiterer Zahnbelag und Bakterien anlagern.

Die Bildung von Zahnstein sollte unbedingt durch intensive Mundhygiene und geeignete Zahnputztechniken vermieden werden. Auch regelmäßiges Entfernen von Zahnstein beim Zahnarzt sowie professionelle Zahnreinigung (siehe Prophylaxe) kann helfen.

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Diese Seite wurde erstellt von Dr. Elke Seitz und Uli Kloppmann.

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