Sie haben einen Zahn, der entfernt werden muss.
Die Entfernung eines Zahnes kann aus mehreren Gründen nötig sein, zum Beispiel weil
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der Zahn zerstört ist |
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der Nerv des Zahnes abgestorben ist und keine Wurzelkanalbehandlung mehr möglich ist |
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es zu Entzündungsprozessen der Schleimhaut und des Knochens in der Umgebung des zerstörten Zahnes kommen kann |
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es zu Zystenbildung kommen kann, ausgehend von der zerstörten Wurzel des Zahnes |
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der Zahn ein Herd für Allgemeinerkrankungen darstellen kann oder auch die Ursache einer Gesichtsneuralgie (Schmerz) sein kann |
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der Zahn durch fehlenden Antagonisten (Gegenzahn) soweit aus seinem Zahnfach herausgewachsen ist, dass er ein massives Kauhindernis darstellt |
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der Zahn nicht mehr erhalten werden kann durch eine Füllung oder Überkronen |
Wie werden Zähne gezogen
In örtlicher Betäubung wird der Zahn mit einem Hebel gelockert und mit einer Zange entfernt. Wenn nötig wird er zuvor mit einem Bohrer durch Abtragen des Knochens freigelegt, dies kann der Fall sein, wenn ein Zahn schon sehr zerstört ist, so dass er nicht mehr von der Zange gefasst werden kann. In bestimmten Fällen ist es nötig, den Zahn zunächst zu teilen. Eventuell wird die Wunde mit einer Naht verschlossen.
Wie lange dauert es, bis die Wunde verheilt ist
Nach dem Eingriff können eine Schwellung der Wange, eine Einschränkung der Mundöffnung, Schmerzen und Schluckbeschwerden auftreten. Es kann auch (selten) zu einer Temperaturerhöhung bis zu 38,5°C kommen. Diese Beschwerden klingen in der Regel nach 3-4 Tagen wieder ab.
Nach etwa 8-10 Tagen ist im Normalfall die (äußere) Wundheilung weitgehend abgeschlossen und die Naht (falls vorhanden) kann entfernt werden.
Zu Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen
Diese Seite wurde erstellt von Dr. Elke Seitz und Uli Kloppmann.
© Dr. Elke Seitz 2000