Bei der Untersuchung hat sich herausgestellt, dass an der Wurzelspitze eines Zahnes im Knochen ein Entzündungsprozess besteht (Herd mit /ohne Fistelbildung oder Zyste). Um den Zahn zu erhalten ist eine Resektion der Wurzelspitze und Entfernen des Herdes im Knochen erforderlich.
| Vorgehen bei der WSR-Operation |
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Besteht
im Knochen in der Umgebung der Wurzelspitze ein Entzündungsprozess (Granulom,
Zyste, Eiterherd) ist die Erhaltung eines Zahnes fraglich.
Um den Zahn eventuell doch zu erhalten, kann man in Einzelfällen eine
Wurzelspitzenresektion durchzuführen.
Dabei wird unter örtlicher Betäubung von außen ein Schnitt ins Zahnfleisch
gemacht und der an der betroffenen Wurzelspitze liegende Knochen abgetragen, bis
die Wurzeln sichtbar sind. Danach werden die Wurzelspitzen abgetragen
(reseziert) und das entzündete Gewebe oder die Zyste entfernt. Die Wurzel wird
abgedichtet durch eine vor oder während der Operation durchgeführte Wurzelkanalfüllung.
Die Wunde wird vernäht. Nach etwa 8-10 Tagen wird die Naht entfernt. Mit der
Zeit wächst an der resezierten Stelle neuer Knochen nach, die Wurzeln bleiben
gekürzt.
Nach etwa einer 8-10 Tagen werden die Fäden entfernt.
Ist es gelungen, die Entzündung bei der kleinen Operation vollständig zu entfernen, so dass gesunder Knochen wieder um die gekürzte Wurzel wachsen kann, so kann ein resezierter Zahn noch viele Jahre im Mund verbleiben.
Nicht jede Wurzelspitzenresektion jedoch verläuft erfolgreich. Deshalb ist in jedem Einzelfall genau abzuwägen, ob diese Maßnahme Erfolg verspricht und noch durchgeführt werden sollte, oder ob der Zahn nicht doch entfernt werden muss.
Zu Komplikationen bei chirurgischen Eingriffen
Diese Seite wurde erstellt von Dr. Elke Seitz und Uli Kloppmann.
© Dr. Elke Seitz 2010