Mundschleimhauterkrankungen
Im Mund kann es neben den bereits aufgezeigten Erkrankungen wie Karies, Zahnstein, Gingivitis und Parodontitis zu einer Vielzahl weiterer Erkrankungen kommen.
Es gibt einfache Entzündungen der Mundschleimhaut aber auch schwere Entzündungen, die Ausdruck einer Allgemeinerkrankung des Körpers sind wie zum Beispiel Leukämie, Diabetes u.a.
Auch Tumoren (Geschwulste) gutartiger und bösartiger Natur können sich in der Mundhöhle entwickeln. Gutartige Geschwulste sind zum Beispiel bindegewebige Gewächse die sich oft durch ständige Reizungen der Schleimhaut ergeben (schlechtsitzende Prothesen, scharfe Ränder, Wangenbeißen, Saugfibrome). Auch Krebserkrankungen im Mund (bösartige Tumoren) können auftreten. Risikofaktoren für bösartige Erkrankungen sind starkes Rauchen und der übermäßige Akohol-Genuß.
Gehen Sie regelmäßig, mindestens einmal im Jahr, besser zweimal jährlich zu den zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Zähne und Mundschleimhaut werden dann untersucht und unter Umständen auftretende Erkrankungen können rechtzeitig und im Frühstadium erkannt und behandelt werden.
Oft werden auch körperliche Erkrankungen wie Nieren-, Leber- und Bluterkrankungen durch Untersuchungen beim Zahnarzt erkannt. Auffälligkeiten der Mundgewebe können ein Ausdruck solcher Erkrankungen sein und dann durch Überweisung zu Internisten oder anderen Fachärzten weiter diagnostiziert und behandelt werden.
Sorgen Sie für gute Mundhygiene, regelmäßiges Zähneputzen und gute Ernährung.
Durch Prophylaxe können Sie Krankheiten vermeiden.
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Diese Seite wurde erstellt von Dr. Elke Seitz und Uli Kloppmann.
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