Werdegang einer Kunststoff-Füllung  aus Komposit

folgende Bilder zeigen den Arbeitshergang

fertig gesäuberte Kavität ("Loch") im Zahn - Karies entfernt

Das angelegte Spanngummi (Kofferdam) dient dem Trockenhalten und vermeidet das Schlucken von Bestandteilen beim Ausbohren und Füllen des Zahnes.

Am rechten Zahn wurde tunnelierend gebohrt und die obere Randleiste erhalten um möglichst viel gesunde Zahnsubstanz zu belassen.

Ätz-Technik

Die Kavitäten werden mit Ätzgel (blau) behandelt. Dieses erzeugt eine Mikrorauhigkeit im Schmelz.

Zwischen den Zähnen werden  sogenannte Matrizenbänder eingelegt. Das sind feine durchsichtige Kunststoff-Streifen um die Zähne voneinander zu trennen damit sie nicht verkleben. Mit kleinen Holzkeilchen werden sie gehalten und die Zähne separiert (getrennt).

Dentin-Adhäsiv-Technik:

Flüssigkeiten (Primer und Bonding) werden in die durch das Anätzen entstandenen Mikrorauhigkeiten der Zähne einmassiert, sie dringen in die feinen oberflächlichen Poren des Zahnes ein und haften dadurch sehr fest am Zahn und dienen der Haftvermittlung zwischen Zahn und Komposit-Füllungsmaterial.

zwischen den Zähnen sind sogen. Matrizenbänder, feine durchsichtige Kunststoff-Streifen um die Zähne voneinander zu Trennen damit sie nicht verkleben

 

Lichthärten

Mit einer Halogenlampe die Licht spezieller Wellenlänge ausstrahlt wird die Bonding-Flüssigkeit ausgehärtet, Das Schutzschild dient dem Augenschutz der Behandler vor den Lichtstrahlen.

 

Auch die später eingebrachten kleinen Materialschichten werden einzeln mit dieser Lampe ausgehärtet.

Einbringen des Komposit-Materials in den Zahn

mit feinen Applikationsdüsen werden winzigen Portionen des Füllungsmaterials in die Kavität eingebracht und jede Schicht einzeln mit der Halogenlampe wieder ausgehärtet. Dadurch werden Schrumpfungen im Material auf ein Minimum reduziert und eine dichte, spaltfreie Füllung erzeugt.

Die Farbe des Materials wird entsprechend der natürlichen Zahnfarbe ausgewählt

 

fertige Kompositfüllung

Die Füllung ist mit dem Auge nicht mehr vom Zahn zu unterscheiden. Das Oberflächenrelief wurde entsprechend der natürlichen Zahnoberfläche wieder gestaltet. Die Fissuren (Grübchen im Zahn) wurden durch Einlagerung von speziellen Malfarben der Färbung eines natürlichen Zahnes nachempfunden.

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Fotos: von Dr. Elke Seitz

Diese Seite wurde erstellt von  Dr. Elke Seitz und Uli Kloppmann.

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